Therapieangebote 2018-11-30T14:01:21+00:00

Therapieangebote

UNSERE THERAPIEN:
EFFEKTIV UND
MASSGESCHNEIDERT

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Jeder Mensch ist einzigartig. Seine Bedürfnisse sind es auch. Darum legen wir Am Kogl besonderen Wert darauf, intensiv und persönlich auf Sie einzugehen, um genau die richtigen Behandlungen für Sie zu finden. Von der Unterwassertherapie über Ganzkörpermassagen bis hin zur Ganganalyse: Unser vielfältiges Therapieangebot verspricht das bestmögliche Ergebnis. Denn Sie verdienen mehr als eine Standardlösung.

Unser Angebot:

  • Bewegungstherapie: Physiotherapie, Ergotherapie, Aquacycling u. v. m.
  • Massagen: Fußreflexzonenmassage, manuelle Lymphdrainage, Bindegewebsmassage u. v. m.
  • Thermo-, Hydro-/Balneotherapie: Moorpackung, Paraffinhandbad, Infrarotbestrahlung u. v. m.
  • Elektrotherapie: Schwellstrom, Zellenbäder, Ultraschallbehandlung u. v. m.
  • Zusätzliche Therapien: Nordic Walking, Rückenschule, Gelenksschutz u. v. m.

Unsere Bewegungstherapien

Physiotherapie – Einzeltherapie: 

Hier wird durch verschiedenste gezielte, manuelle und trainingstherapeutische Behandlungs- und Übungstechniken versucht, Bewegungseinschränkungen zu korrigieren, Schmerzen zu bekämpfen, fehlerhafte Bewegungsabläufe umzulernen, verringerte Muskelaktivität bzw. Kraft aufzutrainieren und das Gleichgewicht bzw. die Koordination wiederherzustellen.

Ergotherapie – Einzeltherapie: 

Ergotherapie wird einerseits verordnet bei Verletzungen und Operationen des Stütz- und Bewegungsapparates (vor allem von Schulter, Ellbogen und Hand), rheumatischen Erkrankungen, Erkrankungen der Wirbelsäule und verschiedenen neurologischen Krankheitsbildern, wodurch eine größtmögliche Selbständigkeit im Alltag und die damit verbundene Verbesserung der Lebensqualität erreicht werden soll.

Medizinische Trainingstherapie, (MTT): 

Dabei werden unter Aufsicht unseres Fachpersonals Beweglichkeits-, Kraft-, Ausdauer- und Koordinationsübungen wiederholt und trainiert.

Finger-/Handgymnastik – Gruppe: 

In dieser Therapieeinheit werden unter Anleitung von Fachpersonal Fingergelenksbewegungs- und Fingerkräftigungsübungen sowie Handgelenksbewegungs- und Handgelenkskräftigungsübungen durchgeführt. In erster Linie dient diese Gruppeneinheit als gezielte Ergänzung zum Paraffinbad. 

Indikationsspezifische Gruppentherapie: 

Im Zuge der Trockengymnastik-Gruppe werden durch problemspezifische Übungen mit Hilfe verschiedener Therapiegeräte Kraft, Ausdauer und Koordination unter Anleitung unseres Fachpersonals trainiert.

Unterwassertherapie: 

Wasser hat für uns in der Therapie einige ganz wesentliche Vorteile: Erstens verringert der Auftrieb des Körpers im Wasser die gewichtsbedingte Belastung der Gelenke und der Wirbelsäule; zweitens dient der Widerstand des Wassers nicht nur als Schutz gegen allzu schnelle Bewegungen sondern auch als Krafttraining für die Muskulatur. Zusätzlicher Bonus: Die Gruppendynamik!

Craniosacraltherapie: 

Durch diese sanfte Technik werden Blockaden, Spannungszustände und Unregelmäßigkeiten im gesamten Körper aufgespürt und behandelt. Dabei wird mit Druck bzw. Zug von ca. 5 Gramm gearbeitet. Die Grifftechnik ist eine Einladung und Hilfestellung für das Gewebe, sich selbst zu regulieren. Diese Technik eignet sich u. a. besonders zur Behandlung von verschiedensten Kopf- und Rückenschmerzen.

Selbsthilfetraining (ADL-Training): 

Unter ADL-Training (ADL = Aktivitäten des täglichen Lebens) versteht man das Lernen und Üben von verschiedensten Bewegungsabläufen des täglichen Lebens (z. B. anziehen, waschen, frisieren udgl.) sowie den Umgang mit Hilfsmitteln und Trickbewegungen, um die täglichen Verrichtungen der verschiedenen ADLs zu erleichtern. 

Elektrischer Kniebeuger (Bewegungsschiene): 

Mit dem Ziel einer Beweglichkeitsverbesserung wird durch eine elektrisch betriebene Bewegungsschiene das operierte Bein passiv an die mögliche Grenze gebeugt und gestreckt, was eine Beweglichkeitsverbesserung zum Ziel hat.

Unsere Massagearten

Ganzkörper-/Teilmassage: 

Durch spezielle Massagegriffe werden sowohl großflächige als auch punktuelle Verspannungen behandelt und die Durchblutung sowie das lymphatische System angeregt. Diese Behandlungsform wird, je nach Indikation, an bestimmten Bereichen (Rücken, Bein o. Ä.) bzw. am ganzen Körper angewendet. . 

Manuelle Lymphdrainage (nach Dr. Vodder): 

Bei der manuellen Lymphdrainage wird die Lymphe mit sehr weichen, pumpenden Massagegriffen in die Richtung des Lymphabflusses geschoben. Die Lymphe ist eine hellgelbe, dem Blutplasma sehr ähnliche Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit kommt aus dem Zwischenzellgewebe und wird von den Lymphgefäßen aufgenommen. Ca. 600 – 700 Lymphknoten sind in den Verlauf des Lymphsystems eingeschaltet. Diese dienen u. a. dem Immunsystem und filtern Schadstoffe aus der Lymphe. Funktioniert das Lymphgefäßsystem nicht ausreichend, z. B. aufgrund einer Unterbrechung des Lymphgefäßsystems nach operativem Eingriff oder einer lokalen Schwellung nach einer Verletzung – oder es wird überlastet –, kommt es zu Schwellungsbildung. 

Bindegewebsmassage (nach Dicke-Leube): 

Bei dieser Therapieform geht man davon aus, dass bei Erkrankungen innerer Organe Spannungsveränderungen im Unterhautgewebe entstehen. Diese werden durch eine spezielle Form der manuellen Reflexzonenmassage behandelt, um einen Spannungsausgleich und eine Umstimmung der vegetativen Reaktionslage zu erreichen. Bei einer speziellen Form der Bindegewebsmassage wird das Narbengewebe durch Bindegewebstechniken gegenüber dem umliegenden Gewebe mobilisiert. Das Ziel ist Verklebungen zu verhindern bzw., sofern Verklebungen vorhanden sind, diese zu lösen. Dies soll einerseits die Wundheilung positiv beeinflussen und anderseits narbenbedingte Bewegungseinschränkungen verhindern. 

Segmentmassage (nach Gläser/Dalicho-Quillitzsch): 

Die Segmentmassage ist der Bindegewebsmassage ähnlich, nur dass hierbei über alle Gewebsschichten des Körpers gearbeitet wird. Als Segment wird das ganze, von einem Spinalnerv versorgte Areal bezeichnet. Durch diesen Nerv wird über dessen cuti-visceralen Reflex die Behandlung durchgeführt und dadurch der gewünschte Effekt erzielt.

Unsere Thermo-, Hydro- /Balneotherapien

Moorschwebstoffbad: 

Es bewirkt eine tiefe Durchwärmung des Körpers, wirkt stoffwechselanregend und keimtötend. 

Paraffinbad: 

Das Paraffinbad wird als Wärmeanwendung bei Patienten mit chronischen und/oder degenerativen Gelenkerkrankungen sowie im Rahmen der Narbenbehandlung bzw. bei eingeschränkter Gelenkbeweglichkeit angewendet. Paraffin wirkt durchblutungsfördernd, schmerzlindernd und entspannend auf das Gewebe und hat zusätzlich eine pflegende Wirkung. 

Moorpackung: 

Die Moorpackung kann zur lokalen oder allgemeinen Erwärmung des Körpers führen. Die Packung wirkt im Falle der Erwärmung durchblutungssteigernd, stoffwechselanregend, muskelentspannend und schmerzlindernd. Bei der naturfeuchten Anwendung ohne Wärmeträger kann eine abschwellende, stoffwechseldämpfende und schmerzlindernde Wirkung der betroffenen Köperregion erzielt werden. 

Kohlensäurebad: 

Wirkt kräftigend für den Herzmuskel, bewirkt eine Weitstellung der Gefäße im Körper, ist atmungsverbessernd und blutdrucksenkend. 

Wannenbad mit Zusatz: 

Rosmarin: wirkt erfrischend, stoffwechselanregend, durchblutungsfördernd und hautreinigend.
Heublumen: wirken hauptsächlich stoffwechselfördernd. 
Baldrian: wirkt beruhigend. 

Infrarotbestrahlung: 

Hier können wahlweise zwischen einer und sechs Rotlichtlampen eingeschaltet werden und so lokale Stellen oder auch größere Flächen am Körper mit einer trockenen, tief eindringenden Wärme erreicht werden. Dies führt im bestrahlten Areal zu einer besseren Durchblutung des Gewebes und dadurch zu einer Entspannung der verkrampften Muskulatur. Weiters wird diese Therapie bei verschiedenen Entzündungen wie z. B. Ohren-, Nasennebenhöhlen-, chronischen Stirn- und Kieferhöhlenentzündungen udgl. angewendet. Sie hat dabei eine heilende, beruhigende und schmerzstillende Wirkung.

Unsere Elektrotherapie

Schwellstrom: 

Diese Stromform dient der physiologischen Muskelstimulation, vor allem um die Muskeln zu aktivieren und zu kräftigen. 

Impulsgalvanisation: 

Dabei wird der konstante Stromfluss impulsweise unterbrochen, um schmerzstillend und muskelentspannend zu wirken. Hochvolt: Dabei werden sehr kurze, aber mit relativ hoher Stromdosis ausgeführte Impulse zur Muskelentspannung und zur Schmerzlinderung angewendet. 

Iontophorese: 

Dabei wird mittels Gleichstrom ein Medikament eingebracht. Der schmerzstillende und durchblutungsfördernde Effekt dieser Therapieform ist in erster Linie abhängig von der Wirkungsweise des eingebrachten Medikaments. 

Exponentialstrom: 

Dabei werden nerval unterversorgte Muskeln durch Dreiecksimpulse zu einer Kontraktion angeregt, sofern diese von gesunden Muskeln umgeben sind. Das soll in erster Linie eine Stimulation für den Nerv sein und den Abbau des betreffenden Muskels verlangsamen/entschleunigen. 

Frequenzmodulation: 

Diese Therapie wirkt muskelentspannend und durchblutungsfördernd. 

Interferenzstrom: 

Die reizwirksamen Impulse entstehen bei dieser Methode erst im Gewebe mittels Überlagerung zweier Stromkreise, die mit unterschiedlicher Frequenz eingespeist werden. Verwendet wird diese Strombehandlung zur Schmerzbekämpfung. 

Zellenbäder/Stangerbad: 

Eignen sich besonders gut zur Anwendung des galvanischen Stroms, da sich das Wasser an die Konturen der Extremitäten anschmiegt und so einen guten Stromübergang in den Körper ermöglicht. Diese Therapieform wirkt durchblutungssteigernd und wird unter anderem erfolgreich bei der Behandlung von sensiblen Ausfällen (kribbeln, bamstig, gefühllos) eingesetzt. 

Ultraschallbehandlung: 

Beim Ultraschall gibt es einen mechanischen und einen thermischen Effekt. Durch den mechanischen Effekt werden die Zellen im beschallten Gebiet in Schwingungen versetzt, was eine Mikrovibrationsmassage bewirkt. Durch den thermischen Effekt erhöht sich im Bereich des beschallten Gewebes, je nach Einstellung, lokal die jeweilige Temperatur, woraus sich eine bessere Membrandurchlässigkeit ergibt, was in erster Linie Schmerzlinderung herbeiführen soll. 

Langwelle: 

Dabei erzeugt das Gerät ein elektrostatisches Wechselstromfeld mit hoher Frequenz (1,0 MHz), wobei das Gewebe des Patienten einen Teil des Kondensators bildet. Die dadurch entstehende Tiefenwärme führt im Behandlungsareal zu einer Erhöhung des Zellstoffwechsels, einer Erhöhung der Elastizität im kollagenen Gewebe, einer Linderung von Schmerzen und einer Verbesserung der Beweglichkeit. Zusätzlich wird diese Behandlungsmethode zur Ödem- und Hämatomresorption sowie zur Regenerierung von Narbengewebe eingesetzt.

Unsere sonstigen Therapiemöglichkeiten

Apparative Lymphdrainage: 

Effekt und Wirkung: siehe manuelle Lymphdrainage. Dabei wird der Lymphtransport durch eine 3- Kammer-Druckmanschette durchgeführt. 

Schlingentischtherapie: 

Dabei kann man den Körper oder bestimmte Körperteile nahezu schwerelos einstellen. Das wird durch Seile, Seilzüge und die dazugehörigen Schlingen erreicht, die je nach gewünschtem Effekt so positioniert werden, dass es zum Beispiel zu einer Entlastung von Bandscheiben kommt oder dass schmerzhafte Gelenke aktiv schmerzreduziert bewegt werden können (Eine gute Möglichkeit, wenn die natürliche Schwerkraft allein schon zu viel Belastung ist.)

Nordic Walking: 

Durch die richtige Geh- und Armtechnik mit den Nordic-Walking-Stöcken werden etwa 85 % aller Muskeln im Körper trainiert. Diese Sportart ist für alle Altersgruppen ein geeignetes Ausdauer-, Kraft- und Koordinationstraining und kann auch nach diversen operativen Eingriffen therapeutisch genutzt werden. 

Medical Taping/Kinesiotaping: 

Durch verschiedene Anlagetechniken und durch die Beschaffenheit des Tapes an sich wird versucht, positive sensorische Informationen an unseren Körper zu übermitteln. Dabei wird die Beweglichkeit nicht wie beim herkömmlichen Tape eingeschränkt, sondern die physiologische Bewegungsfähigkeit von Gelenken und Muskulatur unterstützt, um damit endogene Steuerungs- und Heilungsprozesse zu aktiveren. 

Klassisches Tapen: 

Der klassische Tapeverband schafft bzw. erhält das physiologische Gleichgewicht zwischen Stabilität und Mobilität. Gleichzeitig schützt, stützt und entlastet er je nach Anlagetechnik vor allem Gelenke, Bänder oder Muskeln. 

Hilfsmittelberatung: 

Hier werden für Interessierte von unseren Ergotherapeuten die verschiedensten Hilfsmittel zur Erledigung bzw. Erleichterung diverser Alltagsaktivitäten (z. B. Sockenanziehhilfen, Kammverlängerungen, spezielle Dosen- und Flaschenöffner, Spezialbürsten, Spezialbesteck u. v. m.) vorgestellt und der Umgang damit wird erklärt bzw. gezeigt. 

Rückenschule: 

Die Rückenschule und Ergonomieunterweisung bietet in vier Teilen die Grundlagen, wie man durch das eigene Verhalten Rückenschäden und -schmerzen vermeiden kann. Dabei wird der Aufbau des Rückens erklärt und Tipps für die Umsetzung im Alltag gegeben. 

Gelenksschutz: 

In der Gelenksschutzunterweisung geht es um das richtige Verhalten, um eine frühzeitige Abnützung, Schmerzen und Fehlstellungen in den Gelenken zu vermeiden. Neben diesen Verhaltensprinzipien werden auch eine Vielzahl von Hilfsmitteln vorgestellt und praktische Übungen durchgeführt. 

Ganganalyse: 

Im Rahmen einer Ganganalyse werden Mängel, Haltungsprobleme oder Gangasymmetrien aufgrund der präzise ausgewerteten Daten und der Videoaufnahmen dokumentiert. Das Ziel ist die Wiederherstellung des physiologischen Gangbildes in Zusammenarbeit mit den Physiotherapeuten durch Anwendung spezieller therapeutischen Methoden bzw. Rehabilitationsmethodiken.

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